Johannes Weltenbürger


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Die Entstehungsgeschichte des Buches:

Mein Jurastudium bestand überwiegend aus Lesen von Fachliteratur, so dass das eigene Interesse am Lesen für einige Jahre verloren gegangen war.

Ab dem Vorlesealter meiner Kinder las ich allabendlich den Söhnen Kinder- und Jugendbücher vor.
Beginnend mit Grimms und Andersens Märchen, über viele verschiedene bekannte Titel wie „Die kleine Hexe“, „Das kleine Schlossgespenst“, „Pippi“, „Sams“, „Jim Knopf“, „Taran“, „Findus“ und viele andere bis hin zu den „Harry Potter- Bänden“, habe ich die meisten Bücher zwei und dreimal gelesen, was schon allein durch den Altersunterschied der Jungen bedingt war.

Irgendwann begannen ihn mir die Kritik aufzusteigen, das vor allen Dingen Märchen „verstaubt“ und nicht mehr zeitgemäß waren - die meisten Geschichten waren jedoch fantasievoll und schön zum Vorlesen. Allerdings empfand ich diese Kinderliteratur in zunehmendem Maße als unvollständig.
Ich versuchte diese Empfindungen genauer zu definieren und kam zu dem Schluss, dass vor allem Kinderliteratur mehr beinhalten könnte, als einen reinen fantasiebeflügelnden Zeitvertreib.

Das Lesen und Vorlesen dient, insbesondere Kindern, in der geistigen Entwicklung.
Ich fragte mich also, warum bei den mir bekannten Kindergeschichten den Lesern oder Hörern nicht gleichsam auch Inhalte vermittelt werden, die für deren eigenes Leben nutzbringend sein können.

Mit der Geschichte von „Johannes dem Weltenbürger“ möchte ich versuchen Kindern mit einer kurzweiligen Geschichte zu vermitteln, dass schulische Leistungen nicht ausschließlich abhängig von der Intelligenz sind, und dass Zufriedenheit eine reine Einstellungssache ist.
Dies ist zugegebenermaßen eine hochtrabende Idee, aber selbst ein nur teilweises Gelingen wäre schon als Erfolg zu werten. Mit „Johannes den Weltenbürger“, habe ich mit der Umsetzung dieser Idee begonnen.

Meine Söhne baten mich, die bereits gedanklich existierende Fortsetzungen zu schreiben.
Bei aller Vaterliebe - so soll es denn auch sein.

Ich verbinde hiermit das Wunschdenken jungen Menschen den Weg für eine Lebenseinstellung zu ebnen, die zu einer höheren Zufriedenheit des Einzelnen führt.
Johannes ist nicht deshalb der Weltenbürger, weil er eine ausländische Galaxie bereist, sondern weil er selbst erkennt, dass er in dieser Welt eine Stellung hat, die er selbst beeinflussen kann.
Mögen auch die Leser dies erkennen.